Heutige Netzteile kommen mit einer bestimmten Anzahl von Steckern, die je nach Hersteller in verschiedener Distanz zum Netzteil angebracht sind. Wichtig ist neben der richtigen Wattklasse auch die Anzahl der Stecker, wenn man spezielle Grafikkarten oder Mainboards benutzen möchte. Für den Gebrauch von heutigen Mainboards wird in den meisten Fällen ein rechteckiger sogenannter P4 (zwei 12V Leitungen und zwei Masseleitungen) eingesetzt. Der Steckplatz befindet sich häufig in der Nähe des Prozessorsockels. Einige Highend Mainboards haben anstatt des 4-poligen Steckers einen 8-poligen, der mit vier 12V Leitungen und vier Masseleitungen daher kommt. Dieser ist nicht mit dem 8-poligen PCI-Express Stecker zu verwechseln, welchem aber durch eine verschiedene Form der Pins im Stecker vorgebeugt wird.
In den meisten Fällen sind an jedem Netzteil heutzutage genügend Stecker für Festplatten, optischen Laufwerken wie CD- oder DVD-Rom und Floppy-Laufwerken für den normalen Verbraucher angebracht. Es sind also immer zwei bis fünf Stecker für Festplatten oder optische Laufwerke vorhanden und jeweils einer oder zwei Stecker für Floppy-Laufwerke. Wenn Sie mehr als diese Anzahl zum Beispiel an Festplatten betreiben, dann schauen Sie beim Kauf genau auf die richtige Anzahl der jeweiligen Stecker, da diese meist erst ab höheren Leistungsklassen in größerer Anzahl angeboten werden.
Bei der Länge der Kabel ist zu beachten, welches Gehäuse man besitzt oder kaufen möchte. Wenn das Netzteil am oberen Rand sitzt, dann kann der 24-polige Hauptstecker unter 50cm sein. Wenn es am unteren Rand sitzt oder sie ein sehr großes Gehäuse besitzen, dann sollte man auf längere Kabel achten. Dies gilt im Besonderen auch für die Stecker für ihre Festplatten. Wenn diese sehr weit weg sitzen, dann achten sie auf lange Kabel, um auch in die entlegensten Ecken des Gehäuses zu gelangen.